Bestattung

Wenn Sie einen Menschen verloren haben, der Ihnen nahestand und wichtig war, können Sie sich jederzeit an uns wenden. Unser Pfarrer Andreas Werner begleitet Sie gerne in dieser für Sie schweren Lebenslage. Denn es ist gut, über die Trauer zu reden und mit Freunden und anderen vertrauten Menschen zu trauern und zu weinen. Sie sind in Ihrer Trauer nicht allein.

Nehmen Sie deshalb nach einem Todesfall baldmöglichst Kontakt mit einem Bestattungsinstitut und mit uns auf. Wir helfen ihnen gerne.

Aussegnung

Wenn der oder die Verstorbene vom Bestattungsinstitut abgeholt wird, ist das ein schmerzlicher Schritt. Egal, ob zu Hause, im Bestattungsinstitut, im Seniorenheim oder im Krankenhaus, wir begleiten Sie bei diesem Schritt mit einer Aussegnung, wenn Sie das wünschen.

Vorbereitung der Trauerfeier

Im persönlichen Gespräch werden wir mit Ihnen die Trauerfeier vorbereiten. Dabei kann in aller Ruhe über alles gesprochen werden, auch über Ihre Trauer und alles, was Sie in dieser schwierigen Zeit bewegt.

Damit die Trauerfeier und die Ansprache persönlich wird, fragen wir nach wichtigen Stationen und Geschichten aus dem Leben der verstorbenen Person. Wir fragen danach, wer und was dem oder der Verstorbenen wichtig war. Wir möchten erfahren, wie er oder sie gelebt hat. Vielleicht wissen Sie ein Bibelwort, das dem/der Verstorbenen wichtig war. Dies kann Grundlage für die Traueransprache sein.

Neben den Worten ist eine sorgfältige Auswahl der Musik wichtig. Wir helfen Ihnen gerne dabei, eine Auswahl zu treffen. 

Der Trauergottesdienst 

Sowohl in Mellrichstadt als auch in den zu unserer Gemeinde gehörenden Ortschaften Stockheim, Oberstreu, Mittelstreu, Frickenhausen und Wechterswinkel findet vor der Bestattung auf dem Friedhof in der Regel ein Trauergottesdienst in der Ortskirche statt. In ökumenischer Weite außerhalb Mellrichstadts in den katholischen Kirchen. Von dort aus begeben wir uns im Anschluss zum Friedhof. Dort nehmen wir den Sarg oder die Urne zur Bestattung in Empfang.

Auf den Trauergottesdienst kann nur verzichtet werden, wenn auch auf die Traueransprache verzichtet wird, da wir nur in den Kirchen ausreichend vor Wind, Wetter und Straßenlärm geschützt sind.

Die Zeit danach

Trauern ist normal und kann ein langer Weg sein – von einem halben Jahr bis zu 5 Jahren oder länger. Bitte zögern Sie nicht, sich bei uns zu melden, wenn Sie Schwierigkeiten haben, mit ihrer Trauer umzugehen. Wir sind für Sie da.

Wir laden Sie außerdem besonders am folgenden Sonntag in unseren Gottesdienst ein. Hier wird der Name der oder des Verstorbenen verlesen und für ihn und die Trauernden gebetet. Am Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag vor dem 1. Advent, feiern wir einen besonderen Gottesdienst für all die Menschen, die im vergangenen Jahr einen lieben Menschen verloren haben. Hier ist Gelegenheit, über alles Geschehene nachzudenken und die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten in den Blick zu nehmen. Zu diesem Gottesdienst werden Sie persönlich von uns eingeladen.

Auch hier finden Sie Hilfe: www.trauernetz.de

Und wenn der Verstorbene nicht zur Gemeinde gehört, einer anderen christlichen Konfession angehört, aus der Kirche ausgetreten bzw. ungetauft ist oder einer anderen Religionsgemeinschaft angehört?

In der Bibel steht: "Wer sucht, der findet, wer anklopft, dem wird aufgetan". Pfarrer Werner redet mit Ihnen und nimmt sich Zeit für Ihre Fragen. Freilich ist in einem solchen Fall zusätzlicher Redebedarf. Lassen Sie uns darüber ins Gespräch kommen und die auftretenden Probleme bedenken und die würdigste und beste Lösung finden.